|
||
| Du befindest Dich hier: News » Presse » Sonstiges » Wildpark Nindorf |
| HomeBlogForumBilderFactsFunNews |
Testbericht von Wildpark Nindorfgeschrieben von ElchPurple Durch einen Zufall las ich einen Zeitungsbericht über gerade begorene Elche im Wildpark Nindorf in der Lüneburger Heide. Da ich der „Elchomanie“ in fortgeschrittener Stufe verfallen bin, war ich natürlich interessiert, wo dieser Park liegt. Ich ließ mir Unterlagen von der Parkverwaltung zusenden. Die Überraschung ließ nicht lange auf sich warten: Tatsächlich hat dieser Park ein großes Elch- und Rentiergehege. So war die Finnland-, Norwegen- oder Schwedenreise verworfen. Nach mehreren Anläufen fuhren wir dann zu diesem Wildpark, der übrigens von Privat geführt wird. Die Eintrittspreise waren auch ok. Für 12 DM für Erwaschene kann man wirklich viele Tiere sehen, wie Kodiakbären, Elche, Rentiere. Rot- und Damwild, Bisons, Moschusochsen, Waschbären, Luchse, Dachse, Füchse, Wölfe, viele nordische Vögel, wie u.a. den Weißkopfseeadler und viele große Greifvögel und viele weitere Tiere. Eine echte Fundgrube für die Wissbegierigen in dem ca. ein Quadratkilometer großen Park. Für Kinder wurde auch gesorgt, bewusst aber nicht wie auf einem Freizeitrummelpark. Hunde dürfen auch angeleint in den Park. Der Wildpark ist sehr sauber gehalten, selbst die Preise in der Restauration sind Familienfreundlich gehalten. Zwei Freigehege ermöglichen den Kontakt mit verschiedenen Damwild- und Reharten, die man sehr zur Freude aller füttern darf und handzahm sind. Landschaftlich sehr schön gelegen, bietet der Wildpark für die ganze Familie eine echte Abwechslung, man braucht nicht weit weg, um die Tiere des Nordens sehen zu können. Ein besonderes Erlebnis erfuhr ich bei der zweiten Besichtigung des Alaska-Elchgeheges: Die Elchfamilie, ein bräsig dahin dösender Bulle, der partout nicht aufstehen wollte, eine Elchkuh und zwei niedliche Elchkälber wurden in dem stark gesicherten Gatter gesichtet. Der Park beherbergt übrigens zwei Arten der Elche, die Nordeuropäische und die Größeren aus Alaska. Die beiden Elchkälber fanden ein Fressplätzchen, an dem sie Eschen-, Birken- und Weidenzweige knabbern konnten und staksten mit ihrem langen Läufen durch eine innere Absperrung im Gehege. Da an einer Stelle keine Vorabsperrung war, konnte ich nun zu diesen beiden kleinen Elchen ans Gatter gelangen und diese mit dem Zweigen und Blättern füttern. Was für ein Gefühl, wenn einem zwei kleine Elche, die nicht scheu waren, mit ihren vorsichtigen Mündern aus der Hand fressen... Dabei ließen sie sich auch streicheln. Leise bestätigten mir die Beiden in typischen Elchlauten, die nicht vergleichbar mit dem Rot- und Dammwild sind, ihr Wohlwollen und beschnüffelten die Streichelhand. Ein wahres Erlebnis durch Meister Zufall. Wer auch mal echte Rentiere und Wapitihirsche (zweitgrößte Hirschart der Erde) oder Wildschweinfrischlinge sehen möchte, ist hier genau richtig. Lustig sind auch die Waschbären und die großen Bären, die geduldig auf Futter warten. Diese Tiere wissen schon, wie sie ihr Futter durch faxen machen bekommen. Kurz gesagt, wer sich für unsere heimischen und nordischen Tiere wirklich interessiert und diese noch nie gesehen hat, sollte sich mal zu diesem Wild-Park in der Lüneburger Heide aufmachen, der Besuch lohnt wirklich. Ich jedenfalls werde mich dort wieder einfinden. Die dorthin wäre auch ein Vorschlag für eine Motorrad-Tagesausflug... Allerdings gibt es auf Nebenstrecken fürchterliche Holperstrassen Marke DDR und schlimmer, das hätte ich hier nicht vermutet. Dafür sind die Strassen aber schön gelegen und wenig befahren (was´n Wunder). Der Park ist übrigens unter www.wild-park.de zu erreichen. |
|
| © 1998 - 2012 Elke Rößler | Kontakt, Gästebuch, Forum | Update: 17.12.2008 |