Eggenfelden/Cham - Ein ausgebüxtes Känguru namens "Heidi" und ein unbekannter
Elch halten derzeit die Behörden und die Bevölkerung in Ostbayern auf Trab.
Während im Bayerischen Wald bereits mehrfach Jäger den Elch beobachtet haben
wollen, hüpft bei Eggenfelden "Heidi" seit einer Woche durch Wiesen und Wälder.
Das australische Beuteltier war aus einem Privatgehege in der
niederbayerischen Stadt entkommen. Seitdem melden sich regelmäßig Passanten bei
der Polizei, denen das etwa 60 Zentimeter große Känguru über den Weg gehüpft
ist. Die Besitzer des Geheges hatten sich vor etwa zwei Jahren ein
Känguru-Pärchen für eine Zucht geholt. Sie glauben, dass "Heidi" mit ihrer neu
gewonnen Freiheit gut zurechtkommt. "Sie muss bestimmt nicht verhungern."
Kängurus ernährten sich ähnlich wie Hasen von Grünpflanzen. Ein Jäger soll das
Tier mit Hilfe eine Narkosegewehres wieder einfangen.
Im oberpfälzischen
Landkreis Cham gibt es unterdessen neue Hinweise auf eine Elchkuh, die schon
2003 mehrfach gesichtet worden ist. Da die Hinweise von unterschiedlichen Jägern
kamen, halte die Jagdbehörde die Aussagen für glaubwürdig, sagte ein Sprecher
des Landratsamtes und bestätigte damit Informationen des Regensburger
Radiosenders "Charivari". (dpa)