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Am 20.Dezember 1998 konnte man in Kölner Stadtanzeiger folgendes lesen:
Pünktlich zum Weihnachtsfest bescheren uns der bekannte Hühner-Cartoonist Peter
Gaymann und Autor Andreas Hauffe einen Elchtest vom Feinsten. In ihrer
humorigen, hüsch bebilderten Geschichte "Ein Elch packt aus" stellen drei
Sensationsjournalisten den Chauffeur des Weihnachtsmannes, in Warteposition vor
einem hohen Haus mit fünfundzwanzig Stockwerken, in das sein Dienstherr
verschwunden ist. Jetzt ist der Elch reif, soll aus den Nähkästchen plaudern,
dabei intime Geheimnisse des Weihnachtsmannes preisgeben. Das Vieh lässt sich
nicht lumpen, schnabuliert drauflos und stellt seinen Arbeitgeber mit dem
Zauselbart ziemlich bloß. Zum Beispiel: "Egal, wann, wo und mit wem er Sex hat,
vorher isst er etwas, deshalb ist er auch so rund" Und zwar am liebsten
Rentierzunge mit Multbeeren. Natürlich aus Rache: Rentiere haben nämlich früher
den Schlitten gezogen und sind dann ohne Vorwarnung geschlossen in Rente
gegangen. Erst seit dieser Zeit heißen sie Rentiere. Logisch. Der Elch selbst
bevorzugt indes Rentiersteak schwedischer Art; das Rezept kann man am Ende des
putzigen Buches nachlesen. Sie lieber Leser, fragen jetzt gewiss nach der
Zielgruppe dieser Weihnachtsüberraschung aus der Feder der beiden Kölner
Schelme. Wir vermuten: Den Elch-Test legt der Osterhase seine Lieben in
kollegialer Verbundenheit unter den Baum. Was denn sonst?
ISDN 3-8218-3063-8 |
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