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„Knutschi“ ist weg. Der osterzgebirgische Elch ist mindestens
von Altenberg bis Lauenstein gelaufen. Jedenfalls haben die
Mitarbeiter vom Forstbezirk Bärenfels die Spur nun endgültig im
Müglitztal verloren. „Wir mussten die Beobachtung einstellen“,
sagte gestern Forstbezirkschef Wolfram Gläser. Oberhalb vom
Steinbruch in Lauenstein konnte die Fährte nicht weiterverfolgt
werden, weil der Elch auch mangels Schnees keine Abdrücke mehr
hinterließ.
Der junge Elchbulle war vor zweieinhalb Monaten vermutlich von der
Sächsischen Schweiz ins Osterzgebirge eingewandert. Dort hielt er
sich in einem 200Hektar großen Waldstück bei Altenberg auf. Seit
der Nacht zu Dienstag ist er auf Wanderschaft. Vor allem nachts ist
er unterwegs, sehr vorsichtig, wie die Spuren zeigen.
Wo mag er jetzt sein? Vielleicht sichten ihn ja die Leser der SZ.
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