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Das im April im Freigehege des Archäologischen Freilichtmuseums
Groß Raden geborene Elchbaby ist gestern morgen gestorben. Nachdem es vor zwei
Tagen zu kränkeln begann, hatte sich sofort ein Tierarzt des Schweriner Zoos um
das Elchmädchen gekümmert. "Wir haben gemacht, was wir konnten und sind jetzt
tief betroffen", sagt Museumspädagogin Heike Pilz. Von dem Elchbaby wurden
Blutproben genommen, die untersucht werden.
Nicht nur die Groß Radener,
sondern viele, viele Leser unserer Zeitung hatten den kleinen Elch inzwischen in
ihr Herz geschlossen. Auf unseren Aufruf, einen Namen zu suchen, sind fast 200
Vorschläge eingegangen. Viele Kinder haben Zeichnungen geschickt. Dafür allen
unseren Lesern ein herzliches Dankeschön.
Schon 2001 ist ein in Groß
Raden geborenes Elchbaby gestorben. Doch auch in der Wildbahn überleben nur rund
30 Prozent aller Elchkinder.