28.12. - Elche entsorgen Weihnachtsbäume

gesehen auf schweizerbauer.ch

 

Die Tiere lieben nährstoffreiche Pflanzenteile wie Zweige, Blätter, Nadeln und Knospen, erklären die Tierpfleger im Wildnispark. Je harziger, desto besser finden dies die Elche. Sie fressen alle Nadelarten, egal ob von Douglasie, Föhre, Weisstanne oder anderen Koniferen. Am liebsten essen sie allerdings weiche Nadeln.


Verfüttert an die Zootiere werden die unverkauften Weihnachtsbäume. Nach dem 24. Dezember sind sie unverkäuflich und müssen entsorgt werden. Dank den Elchen landen sie nicht in die Kehrichtverbrennung.
Auch für die Weihnachtsbaumverkäufer ist dies eine gute Lösung. Sie müssen sie sich nicht weiter um unverkaufte Bäume kümmern, die Mitarbeiter der Wildnisparks holen das Elchfutter ab. So auch bei Grün Stadt Zürich, wo jedes Jahr rund 80 bis 120 Weihnachtsbäume für die Elche übrigbleiben. Aber auch aus dem kantonalen Forst und von lokalen Gärtnereien und Händlern wird die begehrte Delikatesse geliefert.


Gebrauchte Weihnachtsbäume können nicht «recycelt» werden. Lametta- oder Wachsreste schaden den Tieren, und die Kontrolle jedes einzelnen Baumes wäre zu aufwendig, denn jeder Elch frisst immerehin pro Tag zwei Weihnachtsbäume.

Daneben nehmen Elche im Winter hauptsächlich Luzerne, Getreide, Mais und Obst zu sich. Elche sind auch bekannt für ihre Vorliebe für Salz. Sie mögen es so sehr, dass sie das Streusalz von den winterlichen Strassen schlecken. Das führt in ihrer Heimat in Schweden immer wieder zu Verkehrsunfällen.





Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 02.01.2011