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erster Bericht
Wenn es allein nach der Zahl der Zusendungen gegangen wäre, dann
trüge der Elch, der künftig für das Tübinger Schokoladenfestival
werben soll, den Namen „Tülch“. Dieser Vorschlag wurde jedenfalls
am meisten genannt von den Elch-Fans, die bei der vom TAGBLATT und
dem Tübinger Handel- und Gewerbeverein (HGV) gemeinsam gestarteten
Namenssuche mitmachten.
Die Jury des HGV zog allerdings einen anderen Namen vor. „Tüodor“
schien ihnen besser zum Elch-Charakter zu passen. Vorgeschlagen
wurde „Tüodor“ von dem Tübinger Michael Fister, der sich jetzt auf
ein Schokomenü für zwei Personen freuen kann.
Der zweite Preis (eine aktuelle Schokokollektion) geht an Christine
Osswald aus Rottenburg für „el choco“. Platz drei (und zwei Karten
für „in vino veritas“) errang Silke Kalbach aus Tübingen für
„Casimir das Chocotier“ und ein Pralinenkurs als vierter Preis geht
an Silvia Walz aus Sonnenbühl für „Fridolin von Hohen
Tübingen“.
Von der Kreativität der Namenssucher zeigten sich die Juroren
schwer beeindruckt. Die gut 220 potenziellen Namensgeber ließen
sich so originelle Namen einfallen wie „Sir Tübi“, „Bori“,
„Schokolino“, „Schmatz“, „Pralinus“, „Schokurt“, „Don Tüchoc“ oder
„Vollmelch“. Ein Teilnehmer machte sich sogar die Mühe, gleich 50
Karten mit verschiedenen Vorschlägen zu beschriften.
Spätestens zum Beginn des Schokofestivals soll der Elch in
Tübingens Geschäften präsent sein. Plakate, Tassen und T-Shirts
werden dann mit Tüodors freundlichem Angesicht geschmückt.
Geschaffen hat den Elch der Paderborner Grafiker Hermann Reichold,
der sich heute „Künstler Herman“ nennt.