28.09. - Elch-Alarm auf der Autobahn

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Hilfe! Da trabt ein Elch auf die Autobahn! Dieser Notruf schreckte gestern die Polizei von Königs Wusterhausen auf, die sofort einen Streifenwagen in die Spur schickte.

Ein Elch in dieser Gegend wäre eine Sensation! Denn vor etwa 250 Jahren war hier letztmalig einer gesehen worden. Gestern früh sah nun ein Jäger bei Rietzneuendorf (Dahme-Spreewald), wie ein Elch in Richtung A13 trabte. Er rief die Polizei. Denn Elche finden sich im Straßenverkehr nicht zurecht und können böse Unfälle verursachen. In Schweden passiert das im Jahr rund 3000 Mal.

Die Polizeistreife fuhr mehrmals den Autobahn-Abschnitt an der Anschlussstelle Staakow hoch und runter, konnte aber keinen Elch entdecken. Zur Sicherheit gab es dann aber im Verkehrsfunk noch einen offiziellen Warnhinweis.

Wo aber steckt er nun? Und wo kam er her? Experten vermuten: aus dem Raum Beeskow/Lieberoser Heide/Spreewald.

Vor wenigen Tagen erst hatte die dortige Jagdbehörde ein Geheimnis gelüftet: In ihren Wäldern ist der Elch wieder sesshaft geworden. Fünf Elchbullen, zwei Kühe, davon eine mit Kalb, wurden registriert. Eingewandert sind sie wahrscheinlich über alte Wanderrouten von Weißrussland über die polnischen Masuren.





Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 17.12.2008