27.10. - Elch sucht einen Namen

gesehen auf www.tagblatt.de

Ein Elch soll dem Tübinger Schokoladenfestival ChocolArt künftig ein sympathisches Gesicht geben. Gemeinsam mit dem TAGBLATT sucht der HGV für das neue Maskottchen jetzt einen Namen.

Ein bisschen erinnert er an „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“, das berühmte Rentier mit der leuchtend roten Nase. 1939 hüpfte „Rudi“ im Malbuch einer Chicagoer Kaufhauskette erstmals durch die Weihnachtswelt, ehe er zehn Jahre später dank des gleichnamigen Liedes unsterblich wurde. Wie Rudolph hat auch sein Tübinger Pendant eine rote Nase, die allerdings in diesem Fall nicht für ein Kaufhaus, sondern für die Tübinger Chocol-Art leuchten soll.

Vom 1. Dezember bis 6. Dezember dauert in diesem Jahr das Schokoladenfestival, bei dem der Elch auf Tassen, T-Shirts oder Postkarten zu sehen sein wird. Das besondere Kennzeichen des neuen Maskottchens ist natürlich sein Geweih: Es hat eine unübersehbar Tübingerische Form.

Was der Elch noch nicht hat, ist ein Name. Aus diesem Grund ruft der Tübinger Handel- und Gewerbeverein gemeinsam mit dem SCHWÄBISCHEN TAGBLATT dazu auf, dem rotnasigen Nordlicht bis zur ChocolArt einen Namen zu verleihen. Mitmachen darf jeder (außer HGV- und TAGBLATT-Mitarbeitern), und wie es sich gehört, werden die besten Vorschläge mit süßen Preisen belohnt. So winken zwei Karten für die ChocolArt-Veranstaltung „In vino veritas – la dolce vita“ mit Wolfgang Bödiger, ferner ein Schokomenü für zwei Personen, ein Schoko-Jahresabo bei der „Schokozeit AG“ und ein Pralinenkurs für zwei Personen bei Star-Chocolatier Markus Dreschmann.

Entworfen hat den kantigen Elch der ehemalige Paderborner Werbetechniker und Art Director Hermann Reichold, der sich heute „Künstler Herman“ nennt. Dass „Künstler Herman“ für das Tübinger Schokoladenfestival tätig wurde, verdankt die Stadt einerseits dem ehemaligen HGV-Vorstand und ChocolArt-Mitbegründer Herbert Tressel und andererseits dem Tübinger Verleger Bernhard Feil, der mit seinem Verlag „art 28“ auch die Werke des populären New Yorker Popart-Künstlers James Rizzi vermarktet. Da auch Tressel als Rizzi-Fan bekannt ist, überrascht es nicht, dass „Künstler Herman“ sich ebenfalls sichtlich von Rizzi inspirieren lässt.

„Künstler Herman“ wird dem/der siegreichen Namensgeber/in bei einer Signierstunde auch persönlich gratulieren. In der Galerie Grießhaber wartet dann als Dankeschön für die gelungene Elch-Taufe noch eine besondere Überraschung auf den Gewinner.
Wenn Sie den Elch taufen wollen
Ihren Namensvorschlag können Sie uns per E-Mail (service@tagblatt.de) oder per Brief (TAGBLATT-Öffentlichkeitsarbeit, Uhlandstraße 2, 72072 Tübingen) übermitteln. Sie können aber auch eine der Teilnahmekarten nutzen, die ab nächste Woche im TAGBLATT und in vielen Tübinger Geschäften ausliegen. Einsendeschluss ist der 15. November 2009. Bitte vergessen Sie nicht Ihren Namen und Ihre Adresse.





Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 01.11.2009