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Ein Elch soll dem Tübinger Schokoladenfestival ChocolArt künftig
ein sympathisches Gesicht geben. Gemeinsam mit dem TAGBLATT sucht
der HGV für das neue Maskottchen jetzt einen Namen.
Ein bisschen erinnert er an „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“, das
berühmte Rentier mit der leuchtend roten Nase. 1939 hüpfte „Rudi“
im Malbuch einer Chicagoer Kaufhauskette erstmals durch die
Weihnachtswelt, ehe er zehn Jahre später dank des gleichnamigen
Liedes unsterblich wurde. Wie Rudolph hat auch sein Tübinger
Pendant eine rote Nase, die allerdings in diesem Fall nicht für ein
Kaufhaus, sondern für die Tübinger Chocol-Art leuchten soll.
Vom 1. Dezember bis 6. Dezember dauert in diesem Jahr das
Schokoladenfestival, bei dem der Elch auf Tassen, T-Shirts oder
Postkarten zu sehen sein wird. Das besondere Kennzeichen des neuen
Maskottchens ist natürlich sein Geweih: Es hat eine unübersehbar
Tübingerische Form.
Was der Elch noch nicht hat, ist ein Name. Aus diesem Grund ruft
der Tübinger Handel- und Gewerbeverein gemeinsam mit dem
SCHWÄBISCHEN TAGBLATT dazu auf, dem rotnasigen Nordlicht bis zur
ChocolArt einen Namen zu verleihen. Mitmachen darf jeder (außer
HGV- und TAGBLATT-Mitarbeitern), und wie es sich gehört, werden die
besten Vorschläge mit süßen Preisen belohnt. So winken zwei Karten
für die ChocolArt-Veranstaltung „In vino veritas – la dolce vita“
mit Wolfgang Bödiger, ferner ein Schokomenü für zwei Personen, ein
Schoko-Jahresabo bei der „Schokozeit AG“ und ein Pralinenkurs für
zwei Personen bei Star-Chocolatier Markus Dreschmann.
Entworfen hat den kantigen Elch der ehemalige Paderborner
Werbetechniker und Art Director Hermann Reichold, der sich heute
„Künstler Herman“ nennt. Dass „Künstler Herman“ für das Tübinger
Schokoladenfestival tätig wurde, verdankt die Stadt einerseits dem
ehemaligen HGV-Vorstand und ChocolArt-Mitbegründer Herbert Tressel
und andererseits dem Tübinger Verleger Bernhard Feil, der mit
seinem Verlag „art 28“ auch die Werke des populären New Yorker
Popart-Künstlers James Rizzi vermarktet. Da auch Tressel als
Rizzi-Fan bekannt ist, überrascht es nicht, dass „Künstler Herman“
sich ebenfalls sichtlich von Rizzi inspirieren lässt.
„Künstler Herman“ wird dem/der siegreichen Namensgeber/in bei einer
Signierstunde auch persönlich gratulieren. In der Galerie
Grießhaber wartet dann als Dankeschön für die gelungene Elch-Taufe
noch eine besondere Überraschung auf den Gewinner.
Wenn Sie den Elch taufen wollen
Ihren Namensvorschlag können Sie uns per E-Mail
(service@tagblatt.de) oder per Brief
(TAGBLATT-Öffentlichkeitsarbeit, Uhlandstraße 2, 72072 Tübingen)
übermitteln. Sie können aber auch eine der Teilnahmekarten nutzen,
die ab nächste Woche im TAGBLATT und in vielen Tübinger Geschäften
ausliegen. Einsendeschluss ist der 15. November 2009. Bitte
vergessen Sie nicht Ihren Namen und Ihre Adresse.