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Seit April leben fünf Elche und sechs Rehe, darunter drei
Jungtiere, am 17. Mai bzw. 6. Juni geboren, gemeinsam auf der
Elch-Anlage. Weiblichen Nachwuchs gab es Mitte Mai auch bei den
Elchen Hannes und Mira. Damit besteht die Gruppe, zu der noch die
Zwillinge Lana und Annuka gehören, aus vier weiblichen und einem
männlichen Tier. Diese Haltung von Zootieren wird als
Vergesellschaftung bezeichnet.
Im Rostocker Zoo werden Tierbestandserweiterungen bzw. -ergänzungen
hauptsächlich dort vorgenommen, wo in den Anlagen oder Tierhäusern
Möglichkeiten für Vergesellschaftungen bestehen.
Beispiele dafür sind die Kamel-Anlage, das Südamerika-Haus, das
Vogel-Reptilien-Haus mit Vergesellschaftung von Kuba --Amazonen
(Papageienart) und Hutiagongas (Kuba-Baumratten) oder aktuell Rehe
und Elche auf einer Anlage. Durch das Halten von mehreren Tierarten
in einem Gehege werden natürliche Verhaltensweisen gefördert.
Dem Besucher können zum einen neue Arten präsentiert, zum anderen
die Vielfalt des Lebens in naturnahen Räumen vermittelt
werden.
Im Beisein von Scandlines- Pressesprecherin Martina Reuter
informierte Zoodirektor Udo Nagel ausführlich über diese Art der
Zootierhaltung, insbesondere über die Vergesellschaftung von Rehen
und Elchen. Das Fährunternehmen Scandlines unterstützt langjährig
bei der Pflege und Haltung der Elche.
Darüber hinaus erhält der Rostocker Zoo umfangreiche Unterstützung
bei den großen Veranstaltungen Zoofest und Sommernacht, die in
diesem Jahr am 22. bzw. 24. August stattfinden. Die Zusammenarbeit
wurde am Donnerstag um ein weiteres Jahr verlängert.
Pressesprecherin Martina Reuter versicherte, dass der Zoo ein
wichtiger Partner für das Unternehmen sei und Anziehungspunkt für
viele Touristen, auch aus Skandinavien, die mit Scandlines -Fähren
in die Hansestadt reisen.