27.06. - Elche und Rehe auf einer Anlage

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Seit April leben fünf Elche und sechs Rehe, darunter drei Jungtiere, am 17. Mai bzw. 6. Juni geboren, gemeinsam auf der Elch-Anlage. Weiblichen Nachwuchs gab es Mitte Mai auch bei den Elchen Hannes und Mira. Damit besteht die Gruppe, zu der noch die Zwillinge Lana und Annuka gehören, aus vier weiblichen und einem männlichen Tier. Diese Haltung von Zootieren wird als Vergesellschaftung bezeichnet.

Im Rostocker Zoo werden Tierbestandserweiterungen bzw. -ergänzungen hauptsächlich dort vorgenommen, wo in den Anlagen oder Tierhäusern Möglichkeiten für Vergesellschaftungen bestehen.

Beispiele dafür sind die Kamel-Anlage, das Südamerika-Haus, das Vogel-Reptilien-Haus mit Vergesellschaftung von Kuba --Amazonen (Papageienart) und Hutiagongas (Kuba-Baumratten) oder aktuell Rehe und Elche auf einer Anlage. Durch das Halten von mehreren Tierarten in einem Gehege werden natürliche Verhaltensweisen gefördert.

Dem Besucher können zum einen neue Arten präsentiert, zum anderen die Vielfalt des Lebens in naturnahen Räumen vermittelt werden.

Im Beisein von Scandlines- Pressesprecherin Martina Reuter informierte Zoodirektor Udo Nagel ausführlich über diese Art der Zootierhaltung, insbesondere über die Vergesellschaftung von Rehen und Elchen. Das Fährunternehmen Scandlines unterstützt langjährig bei der Pflege und Haltung der Elche.

Darüber hinaus erhält der Rostocker Zoo umfangreiche Unterstützung bei den großen Veranstaltungen Zoofest und Sommernacht, die in diesem Jahr am 22. bzw. 24. August stattfinden. Die Zusammenarbeit wurde am Donnerstag um ein weiteres Jahr verlängert.

Pressesprecherin Martina Reuter versicherte, dass der Zoo ein wichtiger Partner für das Unternehmen sei und Anziehungspunkt für viele Touristen, auch aus Skandinavien, die mit Scandlines -Fähren in die Hansestadt reisen.





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