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Eine Elchkuh ist am Freitag in Schweden nach mehr als 24 Stunden mit einem
Gabelstapler aus einem privaten Swimmingpool gerettet worden.
Die
Elchkuh war nach Medienberichten in der kleinen Gemeinde Johansfors etwa 500
Kilometer südwestlich von Stockholm in dem Schwimmbecken entdeckt worden. Damit
das Tier nicht weiter auskühlte, wurde sofort das Wasser abgelassen.
Der
örtliche Rettungsdienst baute dann eine Rampe, über die das Tier selbst aus dem
Becken laufen sollte. Doch dieser Versuch schlug fehl. Schließlich habe ein
Jäger die Elchkuh betäubt, berichtete die Zeitung "Hallands Nyheter".
Mit einem Gabelstapler wurde das mehrere hundert Kilogramm schwere Tier
an den Beckenrand transportiert. Am Freitagnachmittag habe die Elchkuh dann
zusammen mit ihrem Kalb schon wieder im nahen Wald an Büschen geknabbert,
berichtete die Zeitung. Bevor sie freigelassen worden war, hatte sie noch ein
Plastikhalsband bekommen.
Das soll sie in der beginnenden Jagdsaison vor
dem Abschuss retten. Der Hauseigentümer sagte der Stockholmer Zeitung
"Aftonbladet": "Ich habe schon Schwäne, Igel, Ratten und Mäuse in meinem
Swimmingpool gehabt. Deshalb war ich nicht sehr erstaunt, dass ich nun auch noch
einen Elch da drin fand."
