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Knapp drei Wochen, nachdem ein Elch an der A 20
gesichtet wurde, ist einem Reiter auf Usedom erneut Elch begegnet.
Gerold Vaske war mit seinem Pferd unterwegs - vom Strand in
Karlshagen zurück nach Trassenheide. In einem Wald kreuzte das Tier
seinen Weg.
Der Elch sei etwa 70 Meter von ihm entfernt gewesen und habe
mindestens zehn Sekunden lang zu ihm hinüber gesehen, sagte Vaske.
Das habe gereicht, um aus dem Sattel ein Handyfoto zu machen. Dann
sei der Elch wieder im Unterholz verschwunden.
Noch ist unklar, ob es sich bei dem Tier um denselben Jungbullen
handelt, den mehrere Menschen Anfang Oktober in der Nähe der A 20
bei Poggendorf gesehen hatten. Die Aufnahme des Reiters könne dies
nicht zweifelsfrei bestätigen, sagte Klaus Fischer vom Zoologischen
Institut Greifswald.
Es sei durchaus denkbar, dass der Elch durch den Peenestrom hinüber
zur Insel Usedom geschwommen sei. Elche seien hervorragende
Schwimmer, die sogar mehrere Kilometer im Wasser zurücklegen können
und dabei Geschwindigkeiten von bis zu zehn Stundenkilometern
erreichen. Grund sind die Spannhäute zwischen den Schalenhufen.