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Es war eine schwere Magen- und Darmentzündung, die am Freitag
bei dem Elchkalb zum Tode geführt hatte. Dies ergab die
Untersuchung, die das Thüringer Landesamt für
Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (TLLV) Bad Langensalza
am Kadaver durchgeführt hatte.
Tierparkmitarbeiter fanden das Kalb am Freitagmorgen tot im Rimbach
liegend. Damit fand das Drama, das sich kurz nach der Geburt des
Elchzwillings am 8. Mai im Gehege abspielte, seine Fortsetzung.
Denn schon zwei Tage nach der Geburt verschwand eines der Elchbabys
auf mysteriöse Weise.
Bislang konnten die Mitarbeiter des Tierparks das Gehege nicht
betreten, um nachzuschauen, was passiert war, da die Elch-Mutter
Jolana sehr aggressiv reagierte. Am Wochenende hatte sich Jolana
wieder beruhigt. Für sie geht nun das Leben normal weiter. "Wir
haben keine Überreste von dem Kalb gefunden und müssen davon
ausgehen, dass nach seinem Tod die Überreste von der
Gesundheitspolizei - also von Füchsen und/oder Krähen - gefressen
beziehungsweise weggeschleppt wurden", so Tierparkchef Michael
Koch.