gesehen auf www.mdr.de
Die meisten der Elche auf dem Truppenübungsplatz
Dauban dürfen bleiben. Darauf haben sich die Deutsche Stiftung
Umwelt, die das Areal jetzt besitzt, und die Initiatoren des
Forschungsprojektes "Elche statt Panzer" geeinigt. Nach Angaben des
neuen Besitzers wird die Elch-Familile lediglich verkleinert.
Außerdem sollen Pferde die großen Braunen bei der Landschaftspflege
unterstützen.
Extra-Aufgabe für die Elche
Durch den Kompromiss müssen einige der neun Elche jetzt wieder in
den Tierpark umziehen. Die anderen sollen aber in Dauban weiter
fressen. Die die bleiben dürfen bekommen außerdem noch eine
Extra-Aufgabe: Sie sollen als nordische Exoten Besucher ins
sächsische Dauban locken. Dafür will die Deutsche Stiftung Umwelt
das Gelände so umbauen, dass die Menschen die Elche bei ihrer
Arbeit als Landschaftspfleger auch beobachten können.
Schlechte Esser
Die Elche sollten eigentlich dafür sorgen, dass der Kiefernbestand
auf dem alten Militärgeländes reduziert wird. Allerdings hatten die
Tiere scheinbar zu wenig Appetit. Der Baumbestand schrumpfte nicht
merklich und die Elche machten sich als Landschaftspfleger keinen
guten Namen. Daher wollte der neue Besitzer des Geländes, die
Deutsche Stiftung Umwelt, die Elche vom Truppenübungsplatz
entfernen und Schafe und Pferde zum Weiden einsetzen. Allerdings
fressen die nicht so gerne Kiefern. Und genau die sind das Problem.
Denn umso mehr Bäume auf dem Platz stehen, desto weniger seltene
Pflanzen siedeln sich auf dem Gelände an.
zum
Video