24.03. - Lausitzer Elch-Sippe wird kleiner

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Die meisten der Elche auf dem Truppenübungsplatz Dauban dürfen bleiben. Darauf haben sich die Deutsche Stiftung Umwelt, die das Areal jetzt besitzt, und die Initiatoren des Forschungsprojektes "Elche statt Panzer" geeinigt. Nach Angaben des neuen Besitzers wird die Elch-Familile lediglich verkleinert. Außerdem sollen Pferde die großen Braunen bei der Landschaftspflege unterstützen.

Extra-Aufgabe für die Elche

Durch den Kompromiss müssen einige der neun Elche jetzt wieder in den Tierpark umziehen. Die anderen sollen aber in Dauban weiter fressen. Die die bleiben dürfen bekommen außerdem noch eine Extra-Aufgabe: Sie sollen als nordische Exoten Besucher ins sächsische Dauban locken. Dafür will die Deutsche Stiftung Umwelt das Gelände so umbauen, dass die Menschen die Elche bei ihrer Arbeit als Landschaftspfleger auch beobachten können.
Schlechte Esser

Die Elche sollten eigentlich dafür sorgen, dass der Kiefernbestand auf dem alten Militärgeländes reduziert wird. Allerdings hatten die Tiere scheinbar zu wenig Appetit. Der Baumbestand schrumpfte nicht merklich und die Elche machten sich als Landschaftspfleger keinen guten Namen. Daher wollte der neue Besitzer des Geländes, die Deutsche Stiftung Umwelt, die Elche vom Truppenübungsplatz entfernen und Schafe und Pferde zum Weiden einsetzen. Allerdings fressen die nicht so gerne Kiefern. Und genau die sind das Problem. Denn umso mehr Bäume auf dem Platz stehen, desto weniger seltene Pflanzen siedeln sich auf dem Gelände an.

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Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 25.03.2011