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Mehrere Autofahrer meldeten am Sonntag ab 7 Uhr, dass sich zwei Elche am
Wildschutzzaun der Autobahn A 6, zwischen dem Autobahndreieck Oberpfälzer Wald
und Vohenstrauß aufhalten.
Ein Autofahrer teilte zudem mit, dass eines
von beiden Tieren sich innerhalb des Schutzzaunes auf der Autobahn befindet. Die
zuständigen Jagdpächter wurden informiert und ein Tierarzt mit Betäubungsgewehr
kam zum Einsatzort. Trotz intensiver Suche konnte zunächst aber kein Elch
gefunden werden.
Eine Beschädigung am Wildschutzzaun nahe der
Autobahnausfahrt Wernberg-Köblitz-Ost verriet schließlich die Immigranten. Die
Abdrücke im Boden bewiesen, dass ein ausgewachsener Elch den zwei Meter hohen
Maschendrahtzaun übersprungen hatte. Vermutlich handelt es sich dabei um eine
Elchkuh. Dem Jungtier gelang es nicht, den Zaun zu überwinden. Deshalb verließ
das Muttertier unweit davon wieder die Autobahn über den Wildschutzzaun.
Durch Jäger wurden die beiden Tiere am Sonntagvormittag nochmals in
einem angrenzenden Waldstück beobachtet. Es gelang jedoch nicht, mit dem
Betäubungsgewehr ausreichend nahe an die Elche zu kommen.
Es kann nicht
ausgeschlossen werden, dass die Tiere erneut versuchen, über den Wildschutzzaun
über die Autobahn zu gelangen. Deshalb bittet die Polizei alle Autofahrer, in
diesem Bereich besonders vorsichtig zu fahren. Eine Elchkuh kann bei einer
Schulterhöhe von bis zu 2,30 Metern ein Gewicht von 800 Kilo
erreichen.