04.02. - Lausitzer Elche

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Ortung im Biosphärenreservat -
Nachwuchselch Ole soll Ende dieses Monats einen neuen Sender verpasst bekommen. Der alte hat den Geist aufgegeben. Runa und Kristina haben neue Sender bereits Ende des Jahres erhalten. Sehr zum Ärger von Toke, der nicht dabei bleiben durfte. Toke stand laut Elchbeauftragtem Michael Striese direkt bei Runa und musste weggedrängt werden. Dabei rammte er vor Frust den Stützpfeiler einer Jagdkanzel in den Boden. "Ich musste mich auch vorsehen, er konnte mich nicht besonders leiden", erzählt Michael Striese.


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Toke trägt als einziger einen Sender mit GPS-System. Mit diesem können seine Bewegungen genau erfasst werden. Das Gerät hat einschließlich des zugehörigen Handcomputers 5.000 Euro gekostet. Die Uni Freiburg hatte es gesponsert.

Die anderen Elche im Revier tragen nur einfache Sender, die per Hand angepeilt werden müssen. Weiteren Nachwuchs wird es in diesem Jahr zumindest bei Kristina offenbar nicht geben. Sie hat sich von Ole ferngehalten.

Die fünf Elche im Biosphärenreservat Oberlausitz-Niederschlesien bei Mücka sollen die 150 Hektar große Fläche wieder freifressen. Hier überwog ursprünglich Heidelandschaft, seit Stillegung des Panzerübungsplatzes wucherte allerdings alles zu. Ursprünglich war das Projekt auf drei Jahre angelegt, 2001 zogen die Elche in das Gebiet.

Die erste Partnerin des Bullen Toke starb allerdings an einer Infektion. Seither leben außer ihm zwei Kühe im Gebiet - Runa und Kristina - sowie zwei Nachwuchselche - Ole und Fritz. Fritz Schwester Frida starb voriges Jahr. Die Tiere leben in einem eingezäunten Gebiet aber dennoch wild.





Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 17.12.2008