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Ortung im Biosphärenreservat -
Nachwuchselch Ole soll Ende dieses Monats
einen neuen Sender verpasst bekommen. Der alte hat den Geist aufgegeben. Runa
und Kristina haben neue Sender bereits Ende des Jahres erhalten. Sehr zum Ärger
von Toke, der nicht dabei bleiben durfte. Toke stand laut Elchbeauftragtem
Michael Striese direkt bei Runa und musste weggedrängt werden. Dabei rammte er
vor Frust den Stützpfeiler einer Jagdkanzel in den Boden. "Ich musste mich auch
vorsehen, er konnte mich nicht besonders leiden", erzählt Michael Striese.
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LeseTipp: Elchtest in der
Lausitz
Toke trägt als einziger einen Sender mit GPS-System. Mit diesem
können seine Bewegungen genau erfasst werden. Das Gerät hat einschließlich des
zugehörigen Handcomputers 5.000 Euro gekostet. Die Uni Freiburg hatte es
gesponsert.
Die anderen Elche im Revier tragen nur einfache Sender, die
per Hand angepeilt werden müssen. Weiteren Nachwuchs wird es in diesem Jahr
zumindest bei Kristina offenbar nicht geben. Sie hat sich von Ole ferngehalten.
Die fünf Elche im Biosphärenreservat Oberlausitz-Niederschlesien bei
Mücka sollen die 150 Hektar große Fläche wieder freifressen. Hier überwog
ursprünglich Heidelandschaft, seit Stillegung des Panzerübungsplatzes wucherte
allerdings alles zu. Ursprünglich war das Projekt auf drei Jahre angelegt, 2001
zogen die Elche in das Gebiet.
Die erste Partnerin des Bullen Toke starb
allerdings an einer Infektion. Seither leben außer ihm zwei Kühe im Gebiet -
Runa und Kristina - sowie zwei Nachwuchselche - Ole und Fritz. Fritz Schwester
Frida starb voriges Jahr. Die Tiere leben in einem eingezäunten Gebiet aber
dennoch wild.