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Mit der zunehmenden Klimaerwärmung laufen Elche nach Ansicht von
Wissenschaftlern Gefahr, immer dicker zu werden: In milden Wintern fänden die
Tiere mehr nahrhafte Nahrung, sagte Erling Solberg vom Norwegischen Institut für
Naturforschung der Zeitung „Dagbladet“. „Elche fressen im Winter normalerweise
Äste, die nicht sehr nahrhaft sind. Mit dem fehlenden Schnee stopfen sich die
Tiere aber insbesondere mit Blaubeeren voll“, berichtete der Wissenschaftler.
Dadurch nähmen sie im Winter nicht mehr ab. Zudem könnte die Änderung des
Elch-Speiseplans im Winter auch zu einer erhöhten Fruchtbarkeit führen, sagte
Solberg: „Weniger Schnee im Winter könnte eine Herde bei besserer Gesundheit
halten, und dies wiederum könnte einen positiven Effekt auf ihre Fortpflanzung
haben.“ In Norwegen leben rund 110.000 Elche. Sie wiegen im Durchschnitt 250 bis
300 Kilo.