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Nun ist es entschieden: Martin soll unser
Landes-Elch heißen. Nachdem es lange ein packendes
Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Karl-Heinz und Christian gegeben
hatte, rollte ab Freitag vergangener Woche der Namensvorschlag
einer Leserin aus Radis das Feld von hinten auf, eroberte die
Spitzenposition und gab sie bis Mittwochabend nicht mehr ab.
Lieber unbekannter Elch, jetzt ist es an Dir: Bitte melde Dich,
tritt aus dem Unterholz oder lass wenigstens Deine kraftvolle
Stimme hören! Mehr als 1 000 Klicks haben wir in der Namens-Umfrage
unserer Online-Ausgabe mz-web.de zählen können, ein klares Votum
nicht nur für die Tierliebe, sondern auch für die Heiterkeit, zu
der wir Frühaufsteher fähig sind. Und Martin, von einem wackeren
Forstmann im Landkreis Wittenberg entlehnt, ist ohne Zweifel eine
gute Wahl.
Auch wenn es freilich ein wenig schade um Karl-Heinz, Christian,
Knutsch und Horst ist. Mit jedem dieser Namen hättest Du, lieber
Elch von Cobbelsdorf, eine gute Figur gemacht. Aber wer weiß, wo
Tauben sind, da fliegen bekanntlich Tauben zu. Warum soll das bei
Elchen, die zwar Eigenbrötler sind, doch zu Tausenden in Nord- und
Osteuropa siedeln, nicht auch so sein? Vielleicht leben bald schon
Dutzende der freundlichen Pflanzenfresser im Fläming und weiden die
Waldwiesen ab?
Da müssten wir Autofahrer allerdings aufpassen: Solch ein Elch ist
ein hübscher Brocken. Nicht nur die Bullen, auch die Kühe. Und
überhaupt: Was, wenn Martin ein Mädchen ist? Dann nennen wir ihn
Martina.