19.05. - Elch-Zwillinge im Tierpark Neumünster geboren

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Der Tierpark Neumünster hat Nachwuchs bekommen. Am 9. Mai wurden zwei Elche im Zoo geboren. «Es sind Zwillinge, ein Männchen und ein Weibchen», sagte Nadine Westphal vom Tierpark am Dienstag. «Obwohl die Aufzucht von Elchen schwierig ist, gelingt es uns immer wieder erfolgreich, diese Tiere zu halten», erläuterte sie. Selten würden Elche in Zoos gezeigt, «weil sie schwierige Kostgänger sind und sich nur von Laub und Zweigen ernähren». Mit ihren langen Beinen könnten die Kleinen schon gut im Gehege laufen. Ihr Lebensraum erstreckt sich über Asien, Europa bis hin zu Nordamerika.

Nachtrag:

Noch sind sie namenlos, weiblich und männlich, und lassen ihre Mutter, die elfjährige Elchkuh namens „Baby“, nicht aus den Augen. Ihren Vater „Tjark“ haben sie nicht kennen gelernt - er starb bereits Anfang des Jahres. „Es sind zwar im Sinne des Tierparks Wunschkinder, aber er wird ihnen nicht fehlen“, tröstet Zoo-Assistentin Nadine Westphal. „Elchbullen sind keine Familien-Tiere. Der Nachwuchs wird ausschließlich von den Kühen aufgezogen.“ Mit ihnen steigt Neumünsters Elch-Bestand auf fünf Tiere - ein Gehege weiter leben „Jannik“ (3) und „Åna“ (4). „Elche sind empfindlichere Tiere, als man gemeinhin denkt.“, erklärt die Zoo-Assistentin. Der Nachwuchs sei - trotz frühzeitiger Schluckimpfung - sehr empfindlich gegenüber Bakterien. Später fressen Elche ausschließlich Blätter, Rinde und Wasserpflanzen - aber niemals Gras. Woher kommt das Futter? „Das Schneiden wir außerhalb des Parkes oder bekommen es nach Knickpflege-Aktionen von der Stadt oder von Privatpersonen.“


Zoo-Tierpflegerin Ines Petersen, unter anderem für das Zoo-Revier zuständig, war dabei, als der Nachwuchs auf die Welt kam. „Sie machen einen stabilen und gesunden Eindruck. Das Mädchen ist etwas größer, neugieriger und eindeutig zickiger.“ Welche Geräusche machen kleine Elche? „Sie quieken.“ Wer die kleinen Elchkälber aus nächster Nähe erleben will, stelle sich am Besten auf den Weg hinter das Bistrorant, an den das Mutter-Kind-Gehege grenzt. Der übliche Weg zu den Elchställen ist zurzeit wegen Bauarbeiten gesperrt.

Auch wenn sie noch keine Namen haben - jeder kann gegen Zahlung von 200 Euro pro Jahr für Futter offiziell beurkundeter Pate eines der Elch-Babys werden.





Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 20.05.2009