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Arne Aurdal traute seinen Augen nicht. Der Elch, den er doch eigentlich
gerade geschossen hatte, griff ihn nun an. Der 68 Jährige reagierte schnell und
ging selbst zum Angriff über, um nicht aufgespießt zu werden.
Der
erfahrene Jäger befand sich auf Elchjagd in Gausdal und hatte den Elch bereits
mit einem ersten Schuss angeschossen, sodass das Tier zu Boden gesackt war. Als
er sich anschließend auf den Elch zubewegte um es fachgerecht zu töten passierte
der Albtraum eines jeden Elchjägers: Das 300kg schwere Tier richtete sich auf
und sprang in Richtung seines Jägers.
Arne Aurdal reagierte schnell. In
Panik warf er sich in auf das Geweih des Bullen um zu verhindern, dass er
aufgespießt wird. Der Elch schüttelte sich heftig um den an seinem Geweih
festgekrallten Jäger abzuwerfen, doch Aurdal hatte schon den ersten Schuss
richtig gesetzt und nach nur einer Minute sank das tödlich getroffene Tier zu
Boden und begab sich in die ewigen Jagdgründe.
Später sagte er zu der
örtlichen Zeitung " Gudbrandsdølen Dagningen": «Ich war sicher, dass meine
letzte Stunde geschlagen hatte und der Bulle mich umbringen würde. Deshalb warf
ich mich auf ihn und hoffte, dass der Wahnsinn schnell enden würde. Die Minute
schien mir wie eine Ewigkeit.»
Aurdal schätzt das Alter des Bullen auf
circa zweieinhalb Jahre und sein Gewicht auf etwa 300 Kilogramm. Er selbst
überstand die Situation mit einer Reihe von Schnitten, Abschürfungen und
Prellungen.