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Elche sind verhältnismäßig zutraulich, auf der Flucht können sie
jedoch ziemlich schnell laufen. Bis zu 60 km/h sind da durchaus
drinnen! Nun hat die Kombination von Größe, Geschwindigkeit und
Tollpatschigkeit bei einem Elch direkt zum Tod geführt! Auslöser
der Panikreaktion war eine blonde Jägerin!
Eine Jagdgesellschaft war auf der nordnorwegischen Insel Sundöya
unterwegs, die Jägerin Gunnvor Sörensen hatte die Verantwortung für
den Jagdhund. Plötzlich stand sie in einer Lichtung alleine mit
ihrem Hund zwei riesigen Elch-Stieren gegenüber. Die Elche
musterten die Frau genau, dann fassten sie einen Entschluss:
Flucht!
Was dann passierte, erinnert ein wenig an einen Cartoon. Beide
drehte sich um und rasten in den Wald, aber während der eine
wirklich im Wald verschwand, donnerte der andere mit voller Fahrt
gegen einen Baum. Der Elch erlitt einen Schädelbruch und fiel um -
tot. Auch der Baum hat bei dem Zusammenprall sein Leben gelassen.
Die junge Tanne knickte in der Mitte ab.
Gunnvor Sörensen: „Der Elch war sehr schwer verletzt, er versuchte
aber trotzdem noch einmal aufzustehen. Ein Jagdkollege gab ihm dann
den Gnadenschuss.“
Die routinierte Jägerin weiß nicht, ob sie über den Vorfall lachen
oder weinen soll. „Ich versuche mir einzureden, dass die Elche beim
Anblick des Hundes in Panik gerieten, und nicht, weil sie mich
sahen!“ Auf der Insel dürfen in dieser Saison vier Elche erlegt
werden.