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Edmund ist selbstverliebt und selbstherrlich. Seine Ideen sind oft unpopulär
und ausgefallen, sodass die anderen die Köpfe schütteln. Aber am Schluss bringt
Edmund alle zum Staunen und sie müssen zugeben: Der schlaue Edmund hat richtig
gehandelt.
Die Rede ist von Edmund, dem Elch. Er ist die Hauptfigur im
Kinderbuch von Guido Urfei (Morstadt-Verlag, erschienen 2002, 14,90 Euro), das
wegen seines intelligenten Humors ein echter Geheimtipp auch für Erwachsene
geworden ist.
Seit Sonntag wissen wir, dass dieses Buch sehr
wahrscheinlich auch unser Ministerpräsident Edmund Stoiber liest. Es war ein
Geschenk seines niedersächsischen Parteifreundes und
Ministerpräsidenten-Kollegen Christian Wulff. „Manchmal glaube ich, er hat darin
einen Leitfaden gefunden“, scherzte der CDU-Politiker bei "Talk der Woche" auf
Sat1.
Er nannte ein Beispiel für seine These: Edmund, der Elch aus dem
Buch, lässt sein Konterfei auf ein Schild malen. Die Artgenossen ärgern sich,
wie eitel und eingebildet doch Edmund sei und fragen sich, was er vorhabe. Doch
bald wird Edmund noch mehr geachtet und geliebt: Denn die Sterblichkeitsrate der
Elche ist rapide gesunken. Warum? Edmund handelte nicht eitel, sondern
weitsichtig. Sein Bild setzte er ein als Warnschild für Autofahrer ein:
„Vorsicht, Elch!“
Die Fans von Elch Edmund dürfen sich freuen: Noch
dieses Jahr soll es eine Fortsetzung geben: "Neues von Elch Edmund".
Mehr zu Edmund gibt es unter Bücher.