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Das traurige Ende von Amok-Elch Sören: Vermutlich
hat ihn Zoff mit Elch-Kuh „Gesa“ das Leben gekostet!
Nachdem das Tier aus dem Wisentgehege geflüchtet war und
anschließend durch Eldagsen galoppierte, musste der 500 Kilogramm
schwere Bulle von Jägern erschossen werden.
Warum Sören durchdrehte, ist noch unklar.
Tierpfleger Thomas Lindner: „Die Kuh war vorher noch nie auffällig.
So etwas habe ich in 20 Jahren hier noch nicht erlebt.“
Eine denkbare Ursache: „Gesa war erst im Mai Mutter geworden,
wollte womöglich ihr Junges verteidigen.“ „Der Elch ist ihr wohl zu
nahe gekommen. Darauf hat sie aggressiv reagiert. Dabei hat sich
‚Sören‘ erschrocken, ist in Panik geraten“, so der Elch-Experte
Michael Striese (39) vom Biosphärenreservat Oberlausitzer
Heide.
Im Freiland haben Elche (leben in einem bis zu 5000 Quadratmeter
großen Revier) Platz für eine Flucht.
Doch ein Gehege ist dafür zu klein. Der Experte weiter: „Die Tiere
können bis zu 2,50 Meter hoch springen, drücken dann mit den
Vorderläufen den Zaun nieder.“ Strieses Fazit: „Stress mit Frauen
ist nie gut – das gilt auch für Elche.“ Sörens Kadaver wurde
unterdessen zum Abdecker gebracht.
Lindner: „Es gab keine andere Lösung. Durch das Narkosemittel kann
das Fleisch nicht an Wölfe oder Bären verfüttert werden. Auch das
Fell ist nicht zu gebrauchen, da die Elche zur Zeit im Haarwechsel
sind.“