12.04. - Dänen wollen Elche

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Kopenhagen - Dänischen Naturschützern reicht es nicht mehr, dass alle paar Jahre ein Elch mit schlechtem Orientierungssinn aus dem benachbarten Schweden herübergeschwommen kommt. Wie der Naturschutzverband in Kopenhagen bestätigte, sollen in einer Studie Möglichkeiten zur Wiederansiedlung der breitmäuligen Waldtiere im südlichsten Land Skandinaviens untersucht werden.
Hintergrund sind Bemühungen, wieder mehr der so genannten "großen Grasfresser" wie den Elch sowie Bisonochsen in dänischen Nationalparks als Wildtiere anzusiedeln. Es müsse aber genau untersucht werden, ob die Lebensgrundlagen für diese in vorhistorischer Zeit hier anzutreffende Tierart auch wirklich gegeben seien, sagte ein Verbandssprecher.

Zuletzt war 1999 ein schwedischer Elch ("Alces alces") aus dem Bezirk Skåne durch den Öresund auf die Insel Seeland herübergeschwommen und als absolute Ausnahmeerscheinung schnell berühmt geworden. Das 2,50 Meter große Tier fand allerdings wenige Wochen nach der Ankunft ein gewaltsames Ende, als es von einem Zug überrollt wurde. In Schweden klagen vor allem Waldbesitzer, dass die Zahl von mehr als 300 000 Elchen im Land viel zu hoch sei.





Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 17.12.2008