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Kopenhagen - Dänischen Naturschützern reicht es nicht mehr, dass alle paar
Jahre ein Elch mit schlechtem Orientierungssinn aus dem benachbarten Schweden
herübergeschwommen kommt. Wie der Naturschutzverband in Kopenhagen bestätigte,
sollen in einer Studie Möglichkeiten zur Wiederansiedlung der breitmäuligen
Waldtiere im südlichsten Land Skandinaviens untersucht werden.
Hintergrund
sind Bemühungen, wieder mehr der so genannten "großen Grasfresser" wie den Elch
sowie Bisonochsen in dänischen Nationalparks als Wildtiere anzusiedeln. Es müsse
aber genau untersucht werden, ob die Lebensgrundlagen für diese in
vorhistorischer Zeit hier anzutreffende Tierart auch wirklich gegeben seien,
sagte ein Verbandssprecher.
Zuletzt war 1999 ein schwedischer Elch
("Alces alces") aus dem Bezirk Skåne durch den Öresund auf die Insel Seeland
herübergeschwommen und als absolute Ausnahmeerscheinung schnell berühmt
geworden. Das 2,50 Meter große Tier fand allerdings wenige Wochen nach der
Ankunft ein gewaltsames Ende, als es von einem Zug überrollt wurde. In Schweden
klagen vor allem Waldbesitzer, dass die Zahl von mehr als 300 000 Elchen im Land
viel zu hoch sei.