gesehen auf www.spiegel.de
Schreck für die Bewohner eines schwedischen Altenheims: Mehrere Elche
randalierten vor dem Haus und konnten nur mit Mühe vertrieben werden. Die
Ursache für das aggressive Verhalten der "Könige des Waldes" war schnell
gefunden - sie waren betrunken.
Stockholm - Wie die Zeitung "Dagens
Nyheter" berichtet, hatten die Tiere am Wochenende reichlich verfaulte Äpfel aus
Vorgärten gefressen, deren Saft durch Gärung alkoholhaltig geworden war.
Polizisten mit Hunden und bewaffnete Jäger mussten die Bewohner des Heims "Am
Waldesrand" vor den betrunkenen Tieren schützen.
"Elche sind wie ganz
normale Leute", heißt es in dem Zeitungsbericht als Begründung für das Verhalten
der Tiere. Auch eine Polizeistreife mit Hunden konnte die Elche nicht stoppen.
Erst als sie mehrere Jäger mit Gewehren im Anschlag erblickten, trollten sich
die vierbeinigen Randalierer. Oberförster Fredrik Jönsson bezeichnete den
Anblick betrunkener Elche im Herbst als "nicht ungewöhnlich", weil die Tiere
Äpfel aller Art für ihr Leben gern verzehrten.
"Sie erkennen den
Unterschied zwischen gegorenen und ungegorenen Äpfeln nicht und stopfen alles in
sich rein", sagte Jönsson. Ab wie vielen gegorenen Äpfeln ein Elch betrunken
ist, konnte er allerdings nicht beantworten.