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Eine tierische Idee - oder nur ein Werbegag, um Touristen
anzulocken: Bayerns CSU-Landwirtschaftsminister Josef Miller will einen Plan zur
Eingliederung von Elchen erarbeiten lassen. Laut Miller sei dafür eine
"abgestimmte Strategie mit klaren Spielregeln" nötig, erklärte der Politiker in
einem Zeitungsinterview. Nach dem Auftauchen eines Elch-Paars im Bayerischen
Wald sei zu erwarten, dass auch künftig vereinzelt Elche aus Tschechien nach
Bayern kommen werden. Zum Inhalt der "Elch-Strategie" wollte er sich zunächst
nicht äußern. Notwendig sei aber ein breiter Konsens aller Interessengruppen,
vor allem der Land- und Forstwirtschaft.
Miller appellierte in diesem
Zusammenhang an Tierschützer und Jäger, sachliche Lösungen zu finden und
Emotionen außen vor zu lassen.
Im vergangenen Sommer hatte der Braunbär
Bruno wochenlang für Schlagzeilen gesorgt. Das wegen seiner fehlenden Scheu vor
Menschen als "Problembär" eingestufte Tier war aus dem italienischen Trient über
Österreich nach Bayern eingewandert, wo es nach mehreren missglückten
Fangversuchen schließlich von Jägern erlegt wurde.
Der Elch hat eine
maximale Schulterhöhe von 2,30 Metern und ein Gewicht bis 800 Kilogramm. Das
Fell variiert in Farben zwischen Rotbraun und tiefem Schwarzbraun. Im Winter
nimmt das Tier eine gräuliche Farbe an.