08.02. - Erschossener Elch wird ausgestopft

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Der am vergangenen Wochenende in Bayern erschossene Elch wird ausgestopft. «Das Ganze wird wohl noch bis Dezember dauern», erklärte Jägerin Karin Schönstein am Donnerstag. Sie hatte dem 350 Kilogramm schweren Elch den Gnadenschuss gegeben, nachdem er von einem Auto nahe Breitenberg im Landkreis Passau angefahren und schwerst verletzt worden war. Am liebsten würde die Jägerin das ausgestopfte Tier einem Museum vermachen. «Wenn das nicht gewünscht ist, stell ich es mir auch ins Wohnzimmer», kündigte Schönstein an.

Das Präparieren des Elchs kostet nach Angaben der Jägerin 1.000 Euro. «Das Fell muss von den Knochen gelöst und vermessen werden. Erst dann kann man die Plastik bestellen», sagte Schönstein. Die Plastik, auf die das Fell aufgezogen wird, werde in Amerika gefertigt. Das Fleisch des zweijährigen Elchs sei vom benachbarten Jagdpächter zu Wildbret verarbeitet worden. «Ich denke das werden so ungefähr 100 Kilo Fleisch gewesen sein», schätzte die Jägerin. Die zusammen mit dem Bullen gesichtete Elchkuh wurde bisher nicht wieder gesehen. «Vielleicht hat sie sich auch wieder auf den Heimweg gemacht. 15 Kilometer, so weit ist das ja nicht», sagte Schönstein. Das Elchpärchen sei wahrscheinlich aus dem tschechischen Nationalpark Sumava nach Bayern eingewandert. Die unter Naturschutz stehenden Elche galten in Bayern als ausgestorben.





Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 17.12.2008