07.10. - Knutschi entsorgt

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Schon am Montag war klar: Erschossen wurde "Knutschi" nicht. Einen Tag später berichteten die Tier-Pathologen, dass sie auch sonst keine Hinweise auf die Todesursache des Elchs gefunden hätten. "'Knutschi' war äußerlich unversehrt, hatte keine zerrissenen Organe, keine gebrochenen Knochen und auch keine Schussverletzungen", sagte der Direktor des Instituts für Veterinär-Pathologie der Uni Gießen, Manfred Reinacher.

Mit weiteren Untersuchungen wollen Reinacher und seine Kollegen aber den Grund für den plötzlichen Elch-Tod herausfinden. Der Blick durchs Mikroskop soll klären, ob der Elch eine Viruserkrankung hatte. Zudem werden Proben von Gewebe, Gehirn und Darminhalt ausgewertet. Ergebnisse gebe es frühestens Ende der Woche, eher noch in der kommenden Woche, sagte Reinacher. Der Kadaver von "Knutschi" wurde bereits entsorgt. Er sei in eine Tierkörperbeseitigungsanstalt in Rheinland-Pfalz gebracht worden, hieß es in Gießen.

Elch "Knutschi" war wochenlang durch Hessen und Niedersachsen gewandert. Nachdem er sich der Autobahn 7 in Nordhessen gefährlich genähert hatte, war "Knutschi" vor einer Woche betäubt und in den Reinhardswald bei Kassel gebracht worden. Dort hatte das Tier vermutlich mehrere Tage tot gelegen.





Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 08.10.2009