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Ich glaub, mich knutscht ein Elch! Und schon hatte es geknallt.
Ein Ford-Fahrer rammte gestern nahe Klitten (bei Weißwasser) eine Elchkuh von
der Straße in den Gegenverkehr. Dort krachte der zum „Wildtier des Jahres“
gekürte Säuger gegen einen VW - sein Todesurteil.
„Ach je, ich seh ’nen
Elch“, hoffte Erhard P. (54) aus Klitten auf einen Irrtum, als er auf der S131
Richtung Boxberg fuhr. Doch er hatte richtig gesehen. Wenige Meter vor ihm
kreuzte eine junge Elchkuh (ca. 2; 260 kg) seinen Weg - zu spät zum Bremsen. Der
Ford von Erhard P. rammte die stolze Elchkuh. Durch die Wucht des Aufpralls flog
das vermutlich aus Polen eingewanderte Tier auf die Gegenfahrbahn - wiederum
direkt vor einen VW Passat (Fahrer 34). Es krachte erneut - Gesamtsachschaden: 8
000 Euro, Menschen wurden nicht verletzt. Doch für das in Deutschland seltene
Tier endete der „Elchtest“ tödlich. Die Kuh starb auf dem
Asphalt.