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Die Elche in der Oberlausitz haben Zuwachs erhalten. Zu der Gruppe von zehn
Tieren, die sich als Landschaftspfleger bewähren, seien vier Tiere
hinzugekommen, sagte Biologe Michael Striese am Donnerstag der dpa. Elchkuh Runa
brachte Anfang Mai zwei Kälbchen zur Welt. Dazu verstärken zwei einjährige
Männchen aus den Tiergärten Suhl und Berlin die Gruppe. Auf dem ehemaligen
Truppenübungsplatz nahe Dauban (Niederschlesischer Oberlausitzkreis) halten seit
2001 inzwischen zehn Elche Sträucher und Büsche kurz. Ein mehr als 150 Hektar
großes Gehege ist für sie abgesteckt. Elchbulle Toke und Runa sind seit Start
des Projektes dabei. Für die ungewöhnliche Art der Landschaftspflege gibt das
Regierungspräsidium Dresden in diesem Jahr rund 100.000 Euro
aus.