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Stockholm - "Das ist unglaublich hart. Wir haben alles für diese
Sache gegeben. Keiner kann es verstehen", sagte der Betreiber der
Anlage und ehemalige Viehbauer Kjell Svensson der Zeitung "Vimmerby
Tidning" zufolge. Drei der insgesamt vier Wiederkäuer waren in der
Nacht nach der Eröffnung des Virum-Elchparks im schwedischen Bezirk
Småland gestorben.
Am Eröffnungswochenende des zwischen den Ortschaften Tuna und
Totebo gelegenen Parks habe einer der vier Elche plötzlich
begonnen, wild im Gehege herumzuspringen. "Zwei andere hat er
angesteckt. Warum unser viertes Tier total ruhig geblieben ist,
versteht kein Mensch", sagte Svensson.
Erfahrene Zoologen und andere Parkbetreiber bestätigten Bauer
Svensson und seiner Ehefrau, dass sie nichts falsch gemacht,
sondern einfach nur "extremes Pech" gehabt hätten. Elche sind
tagaktive Einzelgänger, die sich in der Regel langsam fortbewegen,
bei Gefahr aber Laufgeschwindigkeiten von bis zu 56 Kilometern in
der Stunde erreichen können.
Die zunehmende Zahl von Elchparks in Schweden ist auch auf das
Interesse deutscher Touristen an direkten Begegnungen mit den
breitmäuligen Waldtieren zurückzuführen.