06.03. - Bayern bekommt Elch-Besuche

gesehen auf www.tlz.de

Riesiger Kopf und mächtiges Schaufelgeweih - Elche sind die Könige der nördlichen Wälder. Doch neuerdings lassen sie sich auch in Bayern öfter blicken.

Einige Male sichteten Menschen im vergangenen Jahr die großen Tiere aus der Familie der Hirsche. Es wurden auch Hufspuren gefunden. Und an Bäumen wurden Bissstellen entdeckt. Elche fressen mit Vorliebe Blätter und Knospen junger Bäume. Eigentlich sind sie in Bayern schon lange ausgestorben. Im Mittelalter jagten nämlich die Adeligen diese Tiere gern - bis keines mehr da war. In Ostbayern tauchen jetzt aber immer öfter Elche aus dem Nachbarland Tschechien auf.

Deshalb will das Land Bayern eine Elch-Datenbank aufbauen. Da soll zum Beispiel aufgezeichnet werden, welche Wanderrouten die Tiere am liebsten benutzen. Oder, ob sich Elche in Bayern dauerhaft niederlassen. Spaziergänger müssen keine Angst haben, denn Elche sind eigentlich friedlich. Elchkühe werden nur dann böse, wenn sie ihre Kälber bedroht sehen.





Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 06.03.2008