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Riesiger Kopf und mächtiges Schaufelgeweih - Elche sind die Könige der
nördlichen Wälder. Doch neuerdings lassen sie sich auch in Bayern öfter
blicken.
Einige Male sichteten Menschen im vergangenen Jahr die großen
Tiere aus der Familie der Hirsche. Es wurden auch Hufspuren gefunden. Und an
Bäumen wurden Bissstellen entdeckt. Elche fressen mit Vorliebe Blätter und
Knospen junger Bäume. Eigentlich sind sie in Bayern schon lange ausgestorben. Im
Mittelalter jagten nämlich die Adeligen diese Tiere gern - bis keines mehr da
war. In Ostbayern tauchen jetzt aber immer öfter Elche aus dem Nachbarland
Tschechien auf.
Deshalb will das Land Bayern eine Elch-Datenbank
aufbauen. Da soll zum Beispiel aufgezeichnet werden, welche Wanderrouten die
Tiere am liebsten benutzen. Oder, ob sich Elche in Bayern dauerhaft
niederlassen. Spaziergänger müssen keine Angst haben, denn Elche sind eigentlich
friedlich. Elchkühe werden nur dann böse, wenn sie ihre Kälber bedroht sehen.