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Elch "Knutschi" ist nach seinem Tod in Nordhessen
nun in der Pathologie. Am Gießener Institut für
Veterinär-Pathologie solle die genaue Todesursache des jungen
Elchbullen geklärt werden, sagte gestern der Sprecher des
hessischen Umweltministeriums, Christoph Zörb, am Montag.
Ergebnisse gebe es noch nicht. Das Tier hatte vermutlich mehrere
Tage tot im Reinhardswald bei Kassel gelegen, bevor es gefunden
wurde. Äußerlich war es unversehrt. So scheiden Gewehrschüsse oder
ein Unfall ebenso aus wie ein Angriff des Wolfs, der seit über zwei
Jahren in dem Gebiet unterwegs ist. Wahrscheinlich sei der junge
Bulle sehr bald nach seinem Transport in den Rheinhardswald
eingegangen, sagte gestern Forstamtsleiter Norbert Teuwsen. Der
Elch sei mit einem hohen Satz aus dem Transportwagen gesprungen.
"Der war sehr unter Stress", sagte Teuwsen.