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Der Tod von Elch "Knutschi" in Hessen hat eine
Expertendebatte über dessen Ursache ausgelöst. "Das Spektrum reicht
von Schüssen über Gift bis hin zu Stress", sagte der Sprecher des
Umweltministeriums, Christoph Zörb, am Samstag.
So mutmaßte unter anderem der Kasseler Wildbiologe Jochen Tamm laut
Hessischem Rundfunk (hr), dass der Stress bei der Einfangaktion am
Montag zu viel für das mächtige Tier gewesen sein könnte.
Der Leiter des Forstamts Reinhardshagen, Norbert Teuwsen, sagte dem
hr, dass sich das Tier auf dem Viehtransporter "ziemlich energisch"
bewegt habe. "Vielleicht hat es sich dabei verletzt." Der am
Freitag im Wald gefundene Kadaver habe aber keine offensichtlichen
äußeren Verletzungen aufgewiesen.
Der rund zwei Meter große und 400 Kilogramm schwere Elchbulle soll
nächste Woche in der Tierklinik Gießen obduziert werden. Dabei soll
auch geklärt werden, wann das Tier gestorben ist. Die Ergebnisse
sollen nach Ministeriumsangaben Ende nächster Woche veröffentlicht
werden.
Weiterhin soll überprüft werden, ob der an "Knutschi" angebrachte
Ortungssender defekt gewesen sei. Nach Angaben von Teuwsen hatten
Mitarbeiter des Forstamts bereits am Donnerstag nach dem Tier
gesucht, es am angegebenen Ort jedoch nicht gefunden.