Südnorwegen hat die meisten der stattlichen Tiere
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Es knackt im Gehölz. Im Halbdunkel des Laubwaldes ist nicht viel zu sehen,
doch plötzlich bricht ein grauer Schatten durch das Dickicht. Mächtig und
schwerfällig steht da ein Bulle, groß wie ein Pferd, mit weit ausladenden
Schaufeln auf dem schmalen Kopf. Die flache Nase wittert unruhig in unsere
Richtung. Doch Wildaufseher Lars hat den Standort gut gewählt, so dass das Tier
schnell zur Ruhe kommt und nur wenige Meter entfernt von der Gruppe genüsslich
junge Blätter von einer Birke frisst.
In der Sommersaison geht der
Wildaufseher täglich mit Besuchern aus aller Welt auf Fotosafari. In
Kristiansand, einer der schönsten Küstenstädte Südnorwegens, holt er die
Teilnehmer ab. Schon nach einer halbstündigen Busfahrt ins Landesinnere ist man
im Reich der Elche. Die etwa 250 Kilometer lange Küstenregion "Sørlandet" hat
den dichtesten Elchbestand der Welt. Tausende der fast altertümlich anmutenden
Tiere leben hier in den Wäldern. Und so sind zehn Elche pro Tour ein eher
schlechtes Ergebnis. Meistens seien 20 bis 30 Tiere zu sehen, versichert Lars.
(pm.)
Elchsafaris werden fast überall in Südnorwegen angeboten. Nähere
Auskünfte dazu bei Destinasjon Sørlandet, Tel.: 0047/38 12 13 14. Informationen
über Südnorwegen gibt es beim Norwegischen Fremdenverkehrsamt, Postfach 113317,
20433 Hamburg,
Tel.: 0180/5 00 15 48, Fax: 040/22 71 08
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