02.11. - Elch musste erlegt werden

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Ein Jäger hat im Raum Baruth (Dahme-Spreewald) einen verletzten Elch erlegt. Das Tier habe sich mit dem Geweih in einem vermutlich von einem Zaun stammenden Draht verfangen, teilte das Agrarministerium am Freitag mit. Der Elch sei in den vergangenen Wochen mehrfach in der Region gesichtet worden. Augenzeugen zufolge hatte sich das Tier in dieser Zeit auch mit dem Unterkiefer, dem Hals und den Läufen in dem Draht verfangen und deutlich an Gewicht verloren. Mit dem tödlichen Schuss sei das Tier erlöst worden, sagte Frank Oeser, stellvertretender Leiter des Jagdreferats im Ministerium.

Nun solle geklärt werden, von welchem Zaun der Draht stammt. «Daraus können wir Rückschlüsse über die Wechselgewohnheiten ziehen», sagte Oeser. Möglicherweise handele es sich um eine Begrenzung an der Autobahn A 13. Der Elch war in den vergangenen Wochen mehrfach unweit der Trasse gesehen worden. Oeser zufolge leben in mehreren Regionen Brandenburgs Elche, die über Polen nach Deutschland gelangten. So würde die Zahl der Tiere im Landkreis Oder-Spree auf acht geschätzt. Auch in den Kreisen Elbe-Elster und Dahme-Spreewald seien immer wieder Exemplare beobachtet worden.

Oeser rechnet damit, dass die Population in der Mark weiter wachsen wird. Das Land müsse sich darauf einstellen und Vorkehrungen treffen, um Gefahren für den Straßenverkehr auszuschließen. Elche können bis zu 800 Kilogramm schwer werden.





Kontakt, Gästebuch, Forum Update: 17.12.2008