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Im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft wird 2008 ein
Elchweg angelegt. Seit 2001 werden nordische Hirsche als Landschaftspfleger auf
einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Dauban (Niederschlesischer
Oberlausitzkreis) eingesetzt. "Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit in
der Bevölkerung", sagte Reservatsleiter Peter Heyne am Donnerstag. Zehn Elche
leben inzwischen in dem etwa 150 Hektar großen Gehege. Sie sorgen auf dem
früheren Militärgelände dafür, seltene Pflanzen von Wildwuchs zu befreien. Das
Interesse an den Tieren sei ungebrochen groß. "Wir können nicht so viele
Führungen anbieten", sagte Heyne. Entlang des geplanten Weges mit rund zwei
Kilometern Länge sollen am Gehege Lehrtafeln und ein Beobachtungsturm
aufgestellt werden. Nach Angaben von Heyne stehen die Chancen gut, dort einen
Elch zu Gesicht zu bekommen. In Sachsens einzigem Biosphärenreservat soll in
diesem Frühjahr auch der neue Seeadlerradweg offiziell eröffnet werden. 13
Stationen liegen an der 80 Kilometer langen Route. Für 2008 kündigte Heyne auch
die Umgestaltung der Naturschutzstation in Friedersdorf an. Zudem gibt es in dem
30 000 Hektar großen Unesco-Schutzgebiet zwei Naturerlebnispfade. Am Weg entlang
der Guttauer Teiche wurde 2007 die durch Brandstiftung zerstörte Pfahlburg nach
slawischem Vorbild wieder aufgebaut.